23.2.2006

Dr. Isbrandt und seine Arbeitsgruppe aus dem Zentrum für Molekulare Neurobiologie am Universitätsklinikum Eppendorf entwickelt  derzeit in Zusammenarbeit mit norwegischen Wissenschaftlern ein Tiermodell zur Epilepsie.

Sie entdeckten bereits die Funktionen der beiden Kaliumkanäle KCNQ2 und KCNQ3, die sich in der Hülle der Nervenzellen befinden. Diese sind für die Regulierung der elektrischen Impulse zuständig. Durch einen genetischen Defekt können die Kaliumkanäle so verändert sein, dass die Kaliumionen nicht mehr durch die Kanäle passen.  Diese Erkenntnisse wurden durch Versuche an Mäusen gewonnen. Die Tiere zeigten häufige Krampfanfälle, wie sie schwerkranke Patienten mit Epilepsie erleben müssen.
Wir gratulieren der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe und wünschen ihnen weitere Entdeckungen, die helfen, die schwierigen Epilepsieformen zu verstehen.

Quelle: Ärztezeitung, 23.2.06