19.01.2006

Eine neue familienpolitische Leistung ist zu Beginn des Jahres 2005 in Kraft getreten.  Der "Kinderzuschlag" soll helfen, das Armutsrisiko für Kinder in Familien mit geringem Einkommen  zu mindern. Kinder und Eltern sollen damit vor dem Bezug von Arbeitslosengeld II bewahrt werden. Eine erste Überprüfung nach 6 Monaten ergab, dass die Familien eine deutliche Verbesserung ihrer Situation verspürten.

Der Kinderzuschlag wird nur an geringverdienende Eltern oder Alleinerziehende gezahlt, die zwar ihren eigenen Unterhalt finanzieren können, nicht aber das der minderjährigen Kinder. Ein Antrag wird bei der Agentur für Arbeit   "Familienkasse" gestellt. Da jede Familie unterschiedlich Miets- und Heizungskosten bezahlen muss, ist eine Klärung durch einen Antrag nötig. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet einen Merkzettel und einen Kinderzuschlagrechner im Web an:

http://www.bmfsfj.de/Kinderzuschlagrechner/   

Familien können durch den Rechner erfahren, ob sie Anspruch auf einen Zuschlag hätten. Selbstverständlich gibt jede Agentur für Arbeit auch in Ihrem Ort Auskünfte. Dazu gibt es auch eine Webseite zur Information: www.kinderzuschlag.de

Quelle: Fachdienst der Lebenshilfe, Nr. 4/2005 Dez. 2005, S. 33

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