24.6.2016

Wenn eine Auslandsreise geplant wird, hoffen Menschen mit Epilepsie, auch vor Ort einen Arzt oder eine Klinik für den Notfall bei Epilepsie zu finden. Manche Medikamente haben im Ausland einen anderen Namen und auch die Einfuhr von Medikamenten in ein anderes Land unterliegt einigen Formalien. Denn manche Epilepsiemedikamente fallen unter das Betäubungsmittelgesetz.

Hier finden Sie die Ansprechpartner der verschiedenen Sektionen der Internationalen Liga gegen Epilepsie. Fragen Sie dort nach, ob in der Nähe Ihres Urlaubsortes Fachleute zur Epilepsiebehandlung zu finden sind.


Hinweise für das Mitführen von Medikamenten ins Ausland - www.bfarm.de

www.bfarm.de zum Herunterladen. Ihr Arzt und die für die Beglaubigung zuständige Behörde (meist das Gesundheitsamt) müssen sich dort auch eintragen. Die Bescheinigung gilt 30 Tage für die Staaten, die das Schengener Abkommen unterzeichnet haben. Das sind zur Zeit Deutschland, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden und Spanien.

Falls andere Staaten bereist werden, sollte man sich im Auswärtigen Amt erkundigen, also in den deutschen Vertretungen der jeweiligen Länder. Um Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, ist die Einhaltung der Formalien sehr wichtig.