26.7.2005

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung bietet Angebote für Urlaub und Freizeitgestaltung in Form eines Katalogs an. Grundsätzlich stehen diese Angebote allen Familien offen, besonders aber einkommensschwachen/kinderreichen Familien, Alleinerziehenden oder Familien mit behinderten Kindern. Teilweise gewähren Bundesländer auch Zuschüsse, jedoch sind diese von Land zu Land unterschiedlich.
Im Internet zu finden unter: www.katalog-familienurlaub.de  (Quelle: einfälle 94, Jg. 24, 2. Quartal 2005)

Familien mit schwerbehinderten Kindern mit einer Pflegestufe können auch Kurzzeitpflegeangebote nutzen, um  einmal richtig auszuspannen und Kraft zu sammeln. Dabei variieren die Angebote zwischen Häusern, die in der Nähe des Wohnortes die Kinder für eine Zeit lang aufnehmen (14 Tage oder kürzer oder länger) oder im Urlaubsort selbst, wo die Kinder tagsüber in der Familie sind und nachts in der Kurzzeitpflege. Auch erwachsene schwerbehinderte Familienmitglieder mit Pflegestufe 1-3 können in Kurzzeitpflegeheimen für eine Zeit versorgt werden, wenn die Pflegeperson in den Urlaub gehen möchte. Einige Tipps bietet die Webseite des WDR http://www.wdr.de/themen/gesundheit/gesundheitswesen/kurzzeitpflege/index.jhtml?rubrikenstyle%3Dgesundheit

Wo Kurzzeitpflegeheime sind, können sie beim örtlichen Gesundheitsamt, dem Sozialamt, der Lebenshilfe, der Caritas oder der AWO erfragen.  Ein Antrag auf Kurzzeitpflege oder Verhinderungspflege muss aber vor dem Urlaub bei der Pflegekasse oder Krankenkasse gestellt werden.
Beispiel für einen Urlaubsort  für Kinder und Erwachsene:
www.sana-ruegen.de unter "Kurzzeitpflege" am Raddas

Beispiel für Aufenthalt im Urlaubsort mit der Möglichkeit der Betreuung von behinderten Angehörigen
siehe hier: http://www.behindertenverband-erfurt.de/startgrl.htm