13.04.2004

Folsäure bei konkretem Kinderwunsch ganz wichtig!

Paare mit Kinderwunsch stehen vor vielen Fragen, wenn ein Partner eine Epilepsie hat. Obwohl heute die Epilepsiebehandlung ein weitgehend normales Leben ermöglicht, gibt es Unsicherheiten in Bezug auf  Vererbung, Kinderwunsch und Schwangerschaft.  Die Einnahme von Antiepileptika und die Auswirkungen auf das werdende Kind erzeugen Ängste bei Frauen mit Epilepsie. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Gynäkolog/Innen und Epileptolog/Innen ist bei einer geplanten Schwangerschaft sinnvoll. Auch Anfallsambulanzen und Epilepsiezentren bieten Beratungen für Paare an.

Ein wichtiger Aspekt bei der konkreten Planung eines Kindes stellt die Einnahme des Vitamins "Folsäure" dar.

Ein ausführlicher Text zum Vitamin finden Sie auf der Seite: http://molgen.medizin.uni-mainz.de/mainzermodell

Dazu ein Kommentar von Frau PD Dr. B. Schmitz, März 2004:

"Bei Frauen mit Epilepsie, die Antiepileptika einnehmen und eine Schwangerschaft planen, ist es sinnvoll, 4-5 mg Folsäure pro Tag zu sich zu nehmen. Es wird empfohlen, bereits vor der geplanten Schwangerschaft und dann weiter im ersten Drittel der Schwangerschaft die Dosierung beizubehalten, um das Fehlbildungsrisiko für das werdende Kind zu reduzieren. Auch aus diesem Grund ist es für epilepsiekranke Frauen wichtig, eine Schwangerschaft sorgfältig zu planen."

Buchtipp: Epilepsie und Kinderwunsch
RIED, S./BECK-MANNAGETTA, G.: Epilepsie und Kinderwunsch. 2. Auflage, Blackwell Wissenschafts-Verlag,
Berlin 2001 ISBN-Nr. 3-89412-466-0 

Informationszentrum Epilepsie

infobox_top

/Seifenblase2.jpg

Ein gesundes neues Jahr 2018

Newsletter